Mouse Trap

Im „Mouse-Trap-Race“-Finale als einziges Schülerteam

Am Nikolaustag durften sich unsere drei Teams endlich mit ihren seit Wochen gefertigten Mouse-Trap-Cars (Mäusefallenautos) im Wettkampf mit der starken amerikanischen Konkurrenz messen. Als Austauschschule konnten drei Teams der Erich Kästner-Schule mit ihren gebauten Mouse-Trap-Cars antreten. Es galt sich gegen 40 andere Teams zu behaupten und die 10m Strecke schneller als alle anderen zurückzulegen. Dabei traten sie sowohl gegen Schülerteams der Middle-School und der High-School, als auch gegen viele Erwachsenenteam von verschiedenen militärischen oder sozialen Einrichtungen (z.B. Air Force Team, Engineering Team) an. Alle Teams tüftelten die letzten Wochen am Feintuning.

Nach mehreren Vorläufen, Achtel-, Viertel- und Halbfinalen stand ein EKS Car im 4er Finale gegen ausschließlich Erwachsenenteams. Ein beachtlicher Erfolg für die erste Teilnahme an diesem Traditionswettkamp in der amerikanischen Middle School und die beste Schülerleistung an diesem Wettkampftag. Daher waren unsere Jungs (Philipp R., Kevin O., Florian B., Justin M. und Rojdi Agit K.) auch besonders stolz. Sie hatten mit ihren Lehrern Herrn Schmidt und Herrn Hausmann lange an den perfekten Einstellungen gebastelt.

Bei dem Schulprojekt „Mausefallenauto“ geht es darum, ein Auto zu bauen, welches nur mit der Hilfe einer Mausefalle angetrieben wird. Hier werden Elemente von Technik, Holzverarbeitung und dem Fach Physik vereint. Die Materialien sind überwiegend vorgegeben und alle Autos müssen die gleiche Mausefalle verbaut haben.

Einige technischen Infos:

Die in der Metallfeder entstandene Spannenergie wird durch das Lösen des Metallstabes freigesetzt. Dadurch erreicht der Bügel eine sehr hohe Geschwindigkeit und Kraft. Die richten sich aber nicht gegen eine Maus, sondern treibt das Auto an. Durch den Faden, der zwischen Mausefalle und Spule gespannt ist, wird diese in kinetische Energie (Bewegungsenergie) umgewandelt, da die Räder in Bewegung gesetzt werden. Etwas von der Energie geht durch die Reibung des Fadens auf der Spule und durch die Reibung der Räder auf dem Boden verloren. Auch Luftwiederstand kann die Fahrtstrecke beeinflussen. Das heißt, der Faden muss möglichst straff gespannt sein, damit die Energie mit möglichst wenig Verlust übertragen wird. Die Reifen sollten glatte Ränder haben, damit die Reibungsverluste nicht so hoch sind. Daher eignen sich CDs und Schallplatten sehr gut. Eine stromlinienförmige Konstruktion, die wenig Luftwiderstand hat, sorgt ebenfalls für weniger Energieverlust. Zudem ist es sinnvoll, leichte Materialien zu verwenden, da der Druck auf den Boden und somit die Reibung und der Energieverlust verringert werden.